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Urlaubsbericht Tauchsafari                                                                                         

Südtour Marsa Alam

 

Veranstalter: Slow Dive

Reisezeit: 19.11.09 – 26.11.09

Flug: München – Marsa Alam – München

Fluggesellschaft: Condor

Transfer: Flughafen – Boot ca. 1 Std.

Gesamtpreis: 1180 €

Leistungen: 1 Woche Tauchsafari inkl. Non Limit Dive, Nitrox for free, Vollverpflegung und alkoholfreie                    Getränke inkl.

Zusätzliche Kosten vor Ort:            80 € Marineparkgebühr

                                                35 € Visum und Tauchgenehmigung

 

Am Donnerstag 19.11.09 um 04.30 Uhr trafen sich 17 Tauchsportbegeisterte um eine Tauchsafari nach Marsa Alam zu unternehmen.

Gegen 06.00 Uhr trafen wir bei Parkplätze Irl ein und wurden anschließend zum Airport München gebracht. Um 08.40 Uhr hob ein Boeing 757 – 300 mit uns an Bord Richtung Marsa Alam ab.

Der Flug war ruhig und alle freuten sich schon auf Sonne und schöne Tauchgänge.

Gegen 14.15 Uhr landete unsere Maschine in Marsa Alam. Nach der Passkontrolle ging es nach kurzer Wartezeit los mit dem Transfer zum Boot ( Sweet Dream ).

Auf der Sweet Dream bekamen wir eine Unterweisung über den Ablauf am Boot bzw. über die Safariroute.

Die erste Nacht verbrachten wir noch im Hafen von Marsa Alam, da die ägyptische Polizei erst unsere Papiere überprüfen musste.

Am Freitag, 20.11.09 gegen 10.00 Uhr startete dann die Sweet Dream zur Tauchsafari. Unser erstes Ziel war ein vorgelagertes Riff von Marsa Alam wo wir einen Checkdive machten. Im Anschluß wurde in einer kleinen Bucht noch ein zweiter Tauchgang absolviert und danach wurde die Überfahrt zum Daedalus Reef gemacht.

Gegen 04.00 Uhr am 21.11.09 kamen wir dort an. Um 07.30 Uhr war unser erster Tauchgang am Daedalus Reef geplant. Wir verbrachten 2 Tage dort und machten auch einen kleinen Landausflug zum dortigen Leuchtturm. In der Nacht vom 22.11. auf 23.11. fand dann die Überfahrt zu Rocky Island statt. Am Daedalus Reef und auf Rocky Island hatten wir das große Glück einen Fuchshai bzw. 4 graue Riffhaie zusehen. Auf Rocky Island machten wir 2 Tauchgänge und anschließend wurde eine 20 minütige Überfahrt  nach Zabagard gemacht wo wir noch einen Tauchgang absolvierten.

In der Nacht vom 23.11. auf 24.11. fuhren wir wieder nordwärts zum Sha `ab Sheliniat Reef wo 2 Tauchgänge gemacht wurden. Anschließend wurde noch Dahar Wadi Gemal betaucht. Am 25.11. wurden noch 2 Tauchgänge in Sha ´ab Sharm und Habili Marsa Alam gemacht und anschließend ging es zurück zum Hafen nach Marsa Alam wo wir die letzte Nacht im Hafen verbrachten.

Die Riffe waren an den von uns betauchten Plätze in einem einwandfreien Zustand und an Fischreichtum kaum zu überbieten.

Die Verpflegung an Bord war hervorragend und die Crew sehr hilfsbereit.

Am Donnerstag, 26.11.09 landeten wir gegen 19.30 Uhr gesund in München wieder.

Leider war die Woche Tauchsafari viel zu schnell vorbei.

 

Sepp Schmucker

28.11.09

 

 

 

 

Urlaubsbericht Lamaya Resort

Marsa Alam / Ägypten
Von Schmucker Sepp
 
Veranstalter: Bunte Urlaubswelt
Reisezeit: 17.11.08 - 24.11.08
Flug: München - Marsa Alam - München
Fluggesellschaft: tuifly
Transfer Flughafen - Hotel 10 Min.
Gesamtpreis: 1009 €
Leistungen: 5* Hotel mit all Inklusive im DZ und 10 Hausrifftauchgängen sowie Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen
Extras vor Ort: Tauchgang mit Guide 3 €
                      Riffsteuer 3 € pro Person und Tauchgang
                      Dekokammerbeitrag 7 €
                      Bootsausfahrten 5 €
                      Elphinstone Reef 25 € ( Ganztagestour ohne Verpflegung ) Verpflegung an Bord 5 € + Getränke extra
                      Dolphin House 45 € ( Ganztagestour mit Verpflegung )
 
Nitroxtauchen mit Brevert keine Extragebühren.
 
Am Montag 17.11.08 um 2 Uhr früh ging es los. Sepp B., Florian F. und Ich fuhren von Furth im Wald Richtung Eitting los um unterwegs Karin R. noch mit zunehmen. Gegen 3.50 Uhr waren wir dann bei Parkplätze Irl wo wir bereits einen Parkplatz reserviert hatten. ( 50 € für 1 Woche ).
Um 6.20 Uhr hob eine Boeing 737 - 800 mit uns an Bord in Richtung Marsa Alam ab.
Bei der Landung um 11.20 Uhr war strahlender Sonnenschein und es war mit 26 Grad Lufttemperatur schön warm.
Nach der Passkontrolle ging es nach kurzer Wartezeit auch gleich ins 5* Hotel Lamaya Resort.
Das Einchecken ging sehr schnell und die Zimmer waren sehr geräumig.
Im Anschluß wurde gleich die ganze Anlage erkundet und auch die Tauchbasis " Coraya Diver " aufgesucht.
Das Personal im Hotel und an der Tauchbasis war sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Das Essen war sehr gut, sehr reichhaltig und für jeden Geschmack war bei den Buffet´s etwas dabei.
Am 18.11. um 10.15 Uhr war unser erster Tauchgang am Hausriff ( Checktauchgang ) angesetzt.
Danach haben wir und in verschiedene Listen für die Tauchplätze eingetragen ( Marsa Mubarac, Abu Saile, Elphinstone, Rakarna, sowie Dolphin House ). Die Korallenriffe sind an den von uns betauchten Plätzen in einem Topzustand, da der Tauchboom in der Region Marsa Alam noch in der Anfangsphase ist. Leider blieb uns außer 2 kleinen Weißspitzenriffhaien eine Großfischsichtung ( Hammerhai - Manta usw. ) verwehrt.
Auch im Dolphin House haben wir leider keinen Delphin gesichtet.
Bei den Ausfahrten zum Elphinstone Reef und zum Dophin House herrschte eine etwas rauhe See dafür wurden wir aber von ein paar Delphinen eine Zeit lang begleitet.
Zum Abschluß am Sonntag machten Sepp, Florian und Ich noch eine 2 stündige Quadtour ( 40 € ) in die Wüste und besuchten dabei noch ein Beduinenstamm.
Die Rückreise traten wir am 24.11.08 um 12.30 Uhr in Marsa Alam an und waren wohlbehalten am Abend wieder zuhause.
Alles in allem war es ein toller Urlaub, der aber leider viel zu schnell verging.
 

Reisebericht Zabargad Resort – Hamata/Ägypten

Von Ulrich W. Stöger

 

Veranstalter:                        www.orca.de

Reisezeit:                        9.-23.8.2007

Flug:                        München- Marsa Alam – München

Fluggesellschaft:                        www.tuifly.com

Transfer Flughafen-Hotel:                        ca. 2 Stunden (180km)

Gesamtpreis:                        1243,00€

Leistungen:                        EZ mit Meerblick und HP, 5 Hausrifftauchgänge,

                        9 Bootstauchtage (mit je 2 Tauchgängen), Flüge,                         Flughafentransfers, Checkdive, Flasche und Blei

Extras vor Ort:            Riffsteuer (3,--€ pro Person und Tag),

                        Dekokammerbeitrag (7,--€), bei 15l-Flasche je

                        Füllung 1,--€ Aufpreis für Nitrox 32% (bei 12l

                        Nitrox frei), Mittagessen auf dem Tauchboot (20 LE)

 

Die Buchung über Orca (super Homepage!) war recht einfach und wir wurden gut betreut. Wir haben uns für Tuifly entschieden, weil die Flugzeiten (bes. beim Rückflug) einfach günstiger waren. Die Fluggesellschaft ist beim Gepäckgewicht erstaunlich pingelig, dafür hatte ich an Bord irre viel Beinfreiheit und das Essen war richtig gehend lecker! Die Flüge selber waren gewohnt unspektakulär – so, wie man’s erwartet.

 

Hamata ist derzeit die südlichste Tauchdestination Ägyptens. Im Prinzip gibt es dort nur drei Unterkunftsmöglichkeiten (von N nach S): Zabargad Resort (4*), Lahmi Camp (ein Zeltcamp) und Lahmi Bay Resort (5*). Ich habe mich für das Zabargad Resort als Mittelweg entschieden, weil mir das Lahmi Bay einfach zu teuer war und ich noch nie ein Zeltfan war. In unserer Gruppe war auch ein Pärchen, das im Lahmi schlief und jeden Tag zum Tauchen zu uns kam. Die würden beim nächsten Mal auch das Zabargad nehmen, weil’s da ruhiger abgeht und aller notwendiger Komfort vorhanden ist.

Also zum Hotel: Alle Zimmer befinden sich in Reihenbungalows, die ebenso wie Rezeption, Restaurant und Bar im Halbkreis um den zentralen Pool und die Grünanlagen angelegt sind. Von allen Zimmern hat man Meerblick, da die Sichtachse zum Meer frei gelassen wurde. Hier befindet sich am Strand das „Beduinenzelt“. Erkennt man allerdings kaum als Zelt, wir nannten diese Lokalität kurz „Shisha-Bar“ und fühlten uns dort sehr wohl.

Alle Gebäude (auch die Zimmer!) haben Kuppeln, die dafür sorgen, dass die Luft nicht drückend im Raum steht, sondern sich etwas bewegt. Die Zimmer sind recht geräumig und die Möbel einfach, aber optisch ansprechend. Die Mitarbeiter geben sich große Mühe, die Gäste zu verwöhnen: Das Zimmer war immer sehr sauber und regelmäßig wurden aus Handtüchern, Decken, Kissen etc. Figuren auf dem Bett gebaut – echt witzig! Die Klimaanlage funktioniert recht zuverlässig, wenn man nach einigem Rumspielen mal kapiert hat, wann sie was macht...

Die Stromversorgung funktioniert mit den üblichen Generatorwechseln recht gut, allerdings weigerte sich meine Tauchlampe, von diesem Stromnetz aufgeladen zu werden. Das kann natürlich auch an der Lampe liegen.

Die Wasserversorgung aus dem zentralen Tank klappt auch gut. Ich habe aber selbst zum Zähneputzen Mineralwasser aus der täglich aufgefüllten Minibar verwendet – sicher ist sicher!

Das Essen wird in Buffetform gereicht, ist lecker und reichlich. Das war auch wirklich eine Überraschung! Weiches Rindfleisch (in Ägypten eine Seltenheit) und viel Abwechslung! Während in anderen Hotels irgendwie alles gleich schmeckt, wurde es hier nie langweilig. Dass mich mal wieder Montezumas Rache ereilte, lag vermutlich mehr an mir, als an der Küche: Egal wohin ich in Ägypten fliege, nach 3-4 Tagen ist es so weit. Hier sei die Hausapotheke der Tauchbasis lobend erwähnt! Mit den gelben Bomben war schnell wieder alles gut.

Womit wir bei der Tauchbasis wären: Schon beim Betreten merkt man, dass hier ein hoher Standard angesetzt wird. Alles ist sauber und höchst ordentlich. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Nur der Checkdive war etwas hektisch, da nicht ganz klar war, was eigentlich gewünscht war. Seit 1.8.07 steht die Leitung unter der Leitung von Rudi und Monika. Da die beiden aus München bzw. Ebersberg stammen setzt sich Bayerisch als Basissprache durch – griabig!

Der Einstieg am Hausriff vom Steg ist etwas gewöhnungsbedürftig: Ich gehöre nicht zu denjenigen, die im Freibad ständig vom Sprungturm hopsen müssen und hier geht’s doch einige Meter bis zum Wasser in die Tiefe. Stellt aber wirklich kein Problem dar. Ich hab beim ersten Mal dafür gesorgt, dass die Flasche als erstes aufkam und damit war’s auch gut. Das Hausriff ist recht gut erhalten und bietet jede Menge bunte Fische in humanen Tiefen. Der Ausstieg erfolgt nach dem Sicherheitsstop mit abgelegten Flossen (hängt man am besten über die Unterarme) durch Auftauchen an einem gespannten Seil und dann weiter über eine Eisenleiter. Wenn man hier zügig arbeitet, ist man auch recht sicher vor Wellenschlag. In Wassernähe ist die Treppe mit grünem Teppich ummantelt, so dass man sich hier kaum verletzen kann. Insgesamt erscheint mir diese Aus-/Einstiegsvariante wesentlich ungefährlicher, als so manche Watschellösung unter Wellenschlag an anderen Stegen – man muss sich halt zum ersten Sprung durchringen...

Die Tauchboote legen vom ehemalig britischen Militärhafen in Hamata ab. Dorthin gelangt man mit dem Lkw-Pickup innerhalb von ca. 10 Minuten Fahrt. Für deutsche Verhältnisse ein abenteuerliches Gefährt, aber da der Fahrtwind beim Taucher ankommt, recht angenehm. Die letzten paar Meter vom Red-Sea-Highway zum Boot sind eine ziemlich heftige Buckelpiste, aber wir sind ja gottlob nicht aus Porzellan.

Die Tauchboote sind recht geräumig und die Crew umsorgt einen mit großer Aufmerksamkeit. Es werden tolle Tauchplätze angefahren, die sonst nur von Safaribooten aus erreichbar sind. Näheres hierzu findet sich auf der Homepage des Diveclubs: www.orca-diveclub-hamata.com

Insgesamt sind die zwei Wochen mal wieder viel zu schnell vergangen. Ich würde jederzeit wieder ins Zabargad Resort fahren!

 

 

Kairo im März 2006

 

Nachdem ich nun schon ein paar Mal in Ägypten war und außer dem Berg Moses nur das Rote Meer gesehen habe, haben wir uns entschlossen diesmal etwas ägyptische Kultur zu begutachten.

 

Den Flug habe ich über Hapagfly (www.hlx.com) über das Internet gebucht. Hat ca. Euro 340,00 für zwei Personen gekostet. München –Kairo und zurück. Der günstige Preis kommt auch daher, da wir etwas unchristliche Flugzeiten hatten. Abflug war am Freitag Abend um 21.00 Uhr und Ankunft in Kairo am Samstag Morgen um 1.45 Uhr (ägyptische Zeit + 1 Std.). Der Rückflug war am Dienstag Morgen um 3.35 Uhr und in München waren wir um 6.15 Uhr.

Beim Hinflug wusste ich auch warum der Preis so günstig war. Sehr eng bestuhlt aber zum Glück hatten wir zu zweit drei Plätze, da das Flugzeug sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug nicht komplett ausgebucht war. Beim Rückflug aber genau das Gegenteil. Ein Flugzeug neueren Baujahr mit wirklich Platz für die Beine (auch für mich). Service usw. war prima bei Hapagfly.

Was vielleicht noch zu erwähnen ist. Bei dieser Buchung habe ich keine Tickets bekommen. Die Buchungsbestätigung habe ich mir ausdrucken lassen und mit dieser haben wir unsere Bordkarten bekommen. War in München und auch in Kairo problemlos.

 

Am Samstag in Kairo angekommen in unserem Hotel Maadi haben wir erst mal ein paar Stunden geschlafen. Ehe wir in ein in der Nähe liegendes Restaurant (Grand Cafe) direkt am Nil zum Essen gingen. Küche uns Ausstattung des Restaurants waren Spitzenklasse.

Nach dem Essen haben wir eine Segelbootfahrt mit einem „Nilsegler“ gemacht. Leider war kein Wind, so dass wir nicht weit kamen.

Am Abend sind wir dann mit unserem Bekannten in die Innenstadt gefahren. Da hin wo Touristen normalerweise nicht hinkommen. Gefahren sind wir ein paar Mal mit Ägyptischen Taxis. Ein Erlebnis was sicher keiner mehr vergisst. Regeln gibt es nicht. Nur rein in die nächste Lücke und immer Rauf auf die Hupe.

 

Die nächsten beiden Tage waren für die Kultur reserviert.

Am Sonntag morgen um 8.30 Uhr wurde wir von einem Minibus  abgeholt. Als erster Ziel fuhren wir zur Zitadelle von Mohamed. Hier haben wir auch unseren Führer getroffen, der uns zwei Tage begleitet hat. Der Eintritt hier kostet LE 35 (1 Euro ist 6,80 LE=ägyptische Pfund). Schon beeindruckend die Anlage. Und wie alles was wir in den zwei Tagen gesehen haben schwer bewacht. Hier haben wir etwa 1 ½ Stunden verbracht. Danach ging es mit dem Bus zum Ägyptischen Museum. Fotos durften hier keine gemacht werden. Hier hatten wir 1 ½ Stunden Führung und ½ Stunde Freizeit.

Der Eintritt in das Ägyptische Museum kostet LE 40.

Mittag gegessen wurde auf einem Restaurantschiff im Nil. Buffet war angesagt und durchaus für Europäer gemacht.

Am Nachmittag fuhren wir zum Basar von Kan el Kalili. Das habe ich mir etwas anders vorgestellt. Größer und vergleichbar mit einem großen Jahrmarkt. Soll zumindest jeder mal gesehen haben aber noch mal brauch ich nicht hin. Der Führer hat auch vorweg schon gesagt. Wenn wir was kaufen wollen immer handeln. Im Basar bekommt man aber nur „Ramsch“ und nichts orginales. Die Verkäufer sind mehr als aufdringlich. Bei jedem Geschäft wird der Tourist angesprochen, da jeder ja das beste und billigste hat.

Am Abend waren wir natürlich wieder im Grand Cafe.

 

Am Montag morgen ging es um 9.00 Uhr los. Führer und Bus standen pünktlich bereit. Als erstes sind wir zur Stufenpyramide von Sakkara gefahren. Dauerte etwa 45 Minuten. Der Eintritt kostet hier LE 35. Schon beeindruckend die Bauwerke, wenn man bedenkt, das die alten Ägypter zu dieser Zeit noch kein Metall kannten. Insgesamt waren um die Pyramide 52 Gräber von Priestern, hohen Beamten usw.. Gleich in der Nähe haben wir und dann ein Grab unter der Erde mit mehreren Grabkammern von Ptah Hoteb angesehen. Herrlich verzierte Wände in den einzelnen Grabkammern. Eintritt war hier frei.

Dann fuhren wir durch einen großen Dattelpalmenwald und ein ägyptisches Dorf (Dorf ist hier eine Siedlung mit Armen Leuten, unabhängig von der Größe) nach Memphis. Eintritt hier LE 25. Hier konnten wir die Statue von Ramses II sowie die Alapastersphinx besichtigen.

Ohne Pause ging es weitere zu den Pyramiden von Gizeh. Vorher machten wir noch Halt bei einem Papyrusladen. Hier wurde und gezeigt wie echter Papyrus gemacht wird.

Um die größte der drei Pyramiden, die Cheopspyramide, zum Umrunden  braucht man bei gemütlichem Gang etwa eine halbe Stunde. Wenn man die Steine nimmt kann man um ganz Frankreich einen Zaun bauen mit 30 cm Dicke und 2 m Höhe. Unvorstellbar. So was muß ein Ägyptentourist live gesehen haben.

Auf der Fahrt zum Mittagessen besser gesagt zum Nachmittagessen habe wir noch eine Sphinx besichtigt.

Fix und fertig wurden wir dann ins Hotel gebracht wo wir uns erst mal eine Stunde auf das Ohr legten. An diesem Tag hatten wir schon 29 Grad Hitze.

 

Hier noch ein paar Infos von Kairo und Ägypten die ich vom Führer aufgeschnappt habe:

-         Kairo hat zwischen 18. und 21 Mio. Einwohner. Das weis keiner so genau, da unzählige nicht gemeldet sind.

-         Die Hauptstraße quer durch Kairo ist 60 km lang. Eine Ringstraße gibt es seit kurzem, die ist 95 km lang.

-         Ägypten selbst hat ca. 80 Mio. Einwohner

-         Der Nil ist 6.670 km lang wovon ca. 1.500 km durch Ägypten laufen

-         Es gibt so viele nicht fertig gestellte Häuser damit noch keine Steuern für das Haus zu bezahlen sind.

-         Es gibt in Kairo etwa 10.000 Reiseführer, die alle über ein Studium mit 4 Jahren Dauer erfügen um die Prüfung zu schaffen.

-         Die Haupteinnahmequellen von Ägypten sind der Tourismus an Nummer eins, das Öl an Nummer zwei und der Suezkanal. Alleine mit dem Suezkanal werden jedes Jahr 2,5 Mrd. US Dollar eingenommen.     

Tauchersepp

 

 

Reisebericht von der Ägyptennordtour 2006

 

 

Am 02.November ging es von München aus los mit 10 Personen und 2 Maschinen, da wir über Condor nicht genügend Sitzplätze ergattern konnten. Der Flug pro Person lag bei etwa Euro 280,00 (München - Sharm el Sheikh und zurück).

 

6 Tage Boot und 1 Tag im Hotel wurde uns dann vom „Orient-Express“ organisiert. Die ersten 6 Tage verbrachten wir wieder mal auf der King Snefro 4. Ein Boot mit 18 m Länge, keinem großen Luxus aber supertollem Essen und eingespielter Crew.

 

Unsere Tour umfasste wieder Tauchplätze am Ras  Mohamed, bei der Dunraven, der Thistlegorm und den Tiran Inseln. Mit dem Wetter hatten wir einigermaßen Glück. Der Wind wehte zwar, vor allem nachts, was das Zeug hielt, aber bei den Anfahrten zu den Tauchplätzen war dies überhaupt kein Problem. Nicht mal ich bin Seekrank geworden.

 

Großfischbegegnung hatten wir nur einmal mit einem Adlerrochen. Haie blieben uns verwehrt. Die Sichtweiten waren aber zum Teil gigantisch mit locker mal 40 bis 50 m.  Schildkröten, Napoleons, Barakudas und das ganze Standardzeugs im Roten konnten wir bei fast jedem Tauchgang sehen.

Im Normalfall waren drei Tauchgänge pro Tag angesagt und insgesamt wurden noch drei Nachttauchgänge angehängt.

 

Die letzte Nacht verbrachten wir dann noch im Hotel ?. Eine 3.600 Betten Burg. Fünf Hotels in einem. Konnten wir auf die paar Stunden, die wir vor Ort waren gar nicht komplett ansehen. War aber vom Essen und vom Service in Ordnung.

 

Am 9. November traten wir zehn wieder die Rückreise an, natürlich wieder mit zwei Maschinen. 

 

Insgesamt hat jedem Teilnehmer der Urlaub für Flug, Boot und Hotel etwa 900,00 Euro gekostet.  Die King Snefro Boote sind auf jeden Fall zu empfehlen.

 

Euer

 

Tauchersepp

Reisebericht Tauchsafari Ägypten „Südtour“

 

von Ulrich Walter Stöger

 

Gebucht über:                        tourmare Reisen GmbH & Co. KG

                                                         Fabrikstr. 4

                                                         63739Aschaffenburg

                                           www.tourmare.de

Ansprechpartner:                    Ruth Dalamens-Posor

Kommentar:                           Ruth hat mich äußerst nett und kompetent beraten. Für jede noch so dumme Frage hatte sie ein offenes Ohr und ich fühlte mich immer hervorragend betreut. Sehr empfehlenswert! Ich buche künftig öfter bei tourmare.de

Anbieter:   Deep Blue Cruises (ein Ableger vom Giftun Beach Resort in Hurghada)

Anreise:           Flug mit Condor von München nach Marsa Alam, 10 Minuten Transfer zum Schiff sind inclusive (alternativ wird auch der Transfer vom Flughafen Hurghada kostenlos von Deep Blue organisiert)

Ausgangshafen:                                  Für Südtouren Ras Ghalib (Marsa Alam)

Preis:   Eigentlich hatte ich eine Woche Tauchen auf der kleineren M/Y Icebird gebucht. Das hätte 599€ zzgl. Flug gekostet. Da die Renovierung der Icebird nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnte, wurden wir auf die M/Y Thunderbird upgegradet. Auf diesem Schiff mit höherem Komfort kostet sonst die Woche um 799€, wobei Unterbringung in 3-Bettkabinen (werden nur mit 2 Personen belegt), Vollpension (zum Abnehmen definitiv ungeeignet! Viel zu lecker!), Vollversorgung beim Tauchen und an Bord (8 Mann Besatzung kümmern sich um das Schiff, die Zodiacs, die Kompressoren, Nitroxmembrananlage, Küche, Bedienung, Putzen, Kabinen und und und – dazu noch 2 sehr erfahrene Tauchlehrer/Guides für’s Tauchen) – der Flug geht extra und schlug in diesem Falle mit ca. 400€ zu Buche. Im Preis enthalten sind natürlich Blei und Leihflasche (12 l – für 15 l Aufpreis 20€ pro Woche). Fehlende Ausrüstung kann ausgeliehen werden, wenn das rechtzeitig vorher angemeldet wird.

Zustand des Schiffes:                         Insgesamt sehr gut. An einigen Stellen blätterte etwas der Lack, aber ich war nicht der Meinung, dass die Renovierung unaufschiebbar war (wurde ab September 05 durchgeführt)

Ausstattung:                                       Der Salon ist sehr groß und edel verarbeitet. Alle Kabinen haben ein eigenes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC und eigener, individuell regelbarer Klimaanlage. Da die Dreibettkabinen nur mit 2 Personen belegt werden (max. 16 Gäste), ist ausreichend Platz vorhanden. Der geräumige Kleiderschrank mit seefesten Verschlüssen ist auch nicht überall selbstverständlich.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen als voll in äußerst umfangreichem kalt/warmem Buffet (sehr, sehr lecker!), Wasser, Tee, Kaffee in beliebigen Mengen kostenlos; Softdrinks, Bier etc. zu sehr humanen Preisen. Einmal Hammelbarbecue nach Beduinenart auf dem Sonnendeck (Hammel ist nicht ganz mein Ding, aber die Beilagen und die Atmosphäre waren super!), Kaptains-Dinner mit Truthahnbraten (so ein Puter ist ein Riesenteil!) und Sahnetorte + Showteil, dazu kleine Überraschungen wie ein Willkommenscocktail, selbstgemachtes Eis nach einem Tauchgang, Snack nach dem Nachttauchgang usw. – Fazit: Abnehmen ist auf diesem Schiff unmöglich!

Tagesablauf:                                      ca. 6.30 Uhr Wecken, Briefing, 1. Tauchgang, dann Frühstück, Pause (evtl. Weiterfahrt), 2. Tauchgang, Mittagessen, Pause (evtl. Weiterfahrt) 3. Tauchgang, Abendessen, Pause, evtl. Nachttauchgang (so der Platz passt und man noch Lust und Energie hat) F Zitat Guide Malte „Ein absolutes Robbendasein!“

Tauchen:                                            Die meisten Tauchplätze wurden vom Schiff aus mit einem Zodiactransfer gestartet. Wegen des teilweise recht hohen Wellengangs gab es hier ein anfangs etwas gewöhnungsbedürftiges Manöver: Maske auf, Automat rein, Buddycheck, Luft aus dem Jacket und auf Kommando nach hinten abspringen und sofort abtauchen – Treffen auf –10 m. Wenn man den ersten Schrecken überwunden hat, leuchtet einem dieses Manöver allerdings ein: So wird das Rendevousrisiko mit der Zodiacschraube verringert. Anschließend geht’s in aller Ruhe zurück zum Schiff oder man lässt sich vorher vom Zodiac abholen – z. B. weil der Weg zu lang, die Strömung zu blöde oder schlicht die Luft zu knapp ist (hächel). Die Zodiackapitäne sind sehr aufmerksam. Beide sind nach dem Abschießen der Signalboje (das sollte man unbedingt mal daheim in einem tiefen Schwimmbad üben! Ist ganz schön schwierig!) schnell zur Stelle und sammeln einen ein.

Tauchplätze:                                      Auch wenn wir das Elphinstonereef wegen schlechter Witterung nicht wie geplant anfahren konnten, waren doch alle Tauchplätze sehr schön. Ich habe nichts vermisst! Die Sicht war der blanke Wahnsinn und überall gab es viel zu sehen. Hier aber sagen Bilder mehr als tausend Worte – also eine kleine Auswahl:

 

Ausschiffung: Wie immer verging die Woche wie im Flug. Am letzten Tag verließen wir das Schiff nach dem Frühstück und fuhren mit dem Zodiac samt Gepäck in eines der neuen Hotels in Marsa Alam, wo wir den Erholungs- und Entsättigungstag verbrachten (Aufpreis 25€). Die Flugzeiten waren vorher von Deepblue gecheckt worden (die haben sich wirklich immer um alles gekümmert – jede Aufregung und Sorge war völlig unnötig). Vom Tageshotel aus brachte uns dann ein Bus zum Flughafen Marsa Alam.

Abreise: Jetzt kommt der Pferdefuß, auf den viele wahrscheinlich schon gewartet haben. Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles nahezu perfekt. Dass die Abreise zum Abenteuer wurde, war allerdings Pech. Kurz zusammengefasst: Da der Flieger wegen technischer Probleme erst mit einigen Stunden Verspätung ankam und wir erst entsprechend später starten konnten, durften wir nicht mehr in München landen, sondern mussten nach Nürnberg fliegen. Von da aus ging es mit Bussen und Taxen weiter nach München. Die Betreuung durch die Fluggesellschaft Condor war hier alles andere als vorbildlich! Aber ich will nicht mit dieser Story langweilen. Alles in allem war die Tauchsafari sehr, sehr schön und jeden Euro wert. Ich plane gerade eine Wiederholung!

 

 

 

Übrigens: Auch wenn’s unser Tauchersepp beim ersten Anschauen kaum glauben konnte: Die Photos sind keine Photomontagen, sondern tatsächlich während dieser Tauchsafari vom Chefguide Bernhard Huber (Hubi) aufgenommen – die Sicht ist im Süden so toll!

 

Link zum Tauchsafariveranstalter mit genauen Daten zur M/Y Thunderbird etc.: www.deepblue-cruises.com

Bilder folgen

 

Urlaubsbericht – Ägypten – Hurghada März 2006

 Hotel:

 Eins der mitunter meiner Meinung nach schönsten Hotels in Hurghada ist das Grand Resort.

Das Hotel liegt genau gegenüber dem Grand Hotel und gehört zur  Red Sea Hotel Gruppe.

 Die Zimmer sind sehr geschmackvoll und schön im arabischen Stiel eingerichtet.

(Klima, Bad, TV, Minibar, Safe, Telefon, usw.)

 Das Hotel hat 2 Pools die sehr schön in die Hotelanlage eingegliedert sind.

 Bei Normalbuchung (z.B. ETI) ist in der Regel Halbpension incl. und wird in zwei Restaurants angeboten. Das Essen ist sehr reichhaltig und gut (auf jeden Fall müsst ihr die Thainudeln probieren, die auf der Terrasse frisch zubereitet werden.)

 Später könnt Ihr Euch an der hoteleigenen Promenade auf ein Bierchen oder einen Karkadeh zusammensitzen – ist übrigens günstiger, als direkt im Hotel.

 Tauchen:

 Im Hotel befinden sich die Euro-Divers, die uns aber in Sachen Preis nicht überzeigt haben.

( 5 Tage / 10 Tauchgänge incl. allen Gebühren bei Buchung über`s Internet 211.- Euro)

Wer aber eine Fahrt nach Downtown Hurghada scheut hat hier den Vorteil, direkt vom hoteleigenen Strand aus mit dem Boot zum Tauchgebiet aufzubrechen.

 Nachdem wir über Internet Preisanfragen eingeholten, haben wir uns für die

Blue Heaven Divers entschieden. ( 5Tage / 10 Tauchgänge incl. allen Gebühren 125.- Euro)

 Wir wurden jeden Tag mit dem Minibus vom Hotel abgeholt und abends wieder zurückgebracht. Dies funktionierte bis auf einmal (Wartezeit ca. 15 Min.) einwandfrei.

Wir hatten einen guten Guide, der soweit möglich unsere Wünsche berücksichtigte.

Auf dem Boot waren die ganze Woche hauptsächlich „Introdiver“ (auf deutsch gesagt Schnuppertaucher, denen kurz die Ausrüstung erklärt wurde und die der Guide dann mehr oder weniger durchs Wasser schieben musste). Außer uns waren nur wenige bis keine brevetierten Taucher an Bord.

 Die Tauchplätze waren meist schön aber nicht spektakulär, da durch den

Massentourismus  die meisten Großfische das Weite gesucht haben.

Unser Guide hat uns erzählt, dass er den letzen Hai vor ca. 8 Monaten gesehen hat.

Unser Highlight war dann noch am letzten Tag eine Schildkröte.

Feuerfische, Blaupunktrochen, Muränen und andere Riffbewohner sind noch in Massen vorhanden.

  Nightlife:

 Wer abends etwas abtanzen will, kann dies im Papas Beach oder Calypso tun – allerdings Geschmackssache, da ziemlich viel Techno/Hip-Hop aufgelegt wird.

ACHTUNG: Vorsicht bei der nächtlichen Taxifahrt – vorher Preis aushandeln und am besten als Ziel das Grand Hotel angeben, um Verwechslungen zu vermeiden. Vorsicht ist dann auch beim Bezahlen geboten, da die Fahrer 50 Pfund-Scheine gerne auch mal gegen einen 50 Piaster-Schein tauschen und dann behaupten, die Fahrgäste hätten ihm nur einen 50 Piaster-Schein gegeben. Lasst Euch am besten auf keine „Wechselspielchen“ ein und drückt ihm das Geld einfach passend in die Hand!!!

 Fazit:

 Wer einen günstigen Tauchurlaub in einem tollen Hotel erleben will und taucherisch keine so großen Erwartungen setzt, der ist hier richtig.

 Sollte das Tauchen im Vordergrund stehen ist man auf einen Safariboot oder weiter im Süden Ägyptens besser aufgehoben.

Bilder folgen

 

 

       

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:josefspaeth@gmx.net
Stand: 14. März 2010